Milchleistung – da geht noch was

Phytogene Lösungen für stabile Leistung und nachhaltige Effizienz

Milchproduktion: Verborgene Leistungsreserven erschließen

In jeder Kuh steckt mehr Milch, als im Tank ankommt. Entscheidend ist nicht nur ihr genetisches Leistungspotenzial, sondern vor allem, welche alltäglichen Belastungen sie daran hindern, es auszuschöpfen. Je besser diese Faktoren kontrolliert werden, desto näher kommt die tatsächliche Leistung an das biologische Potenzial heran.

Die Lücke zwischen Potenzial und Praxis

Milchleistung entsteht im Spannungsfeld zwischen genetischer Veranlagung und den realen Bedingungen im Betrieb. Während die Genetik die Obergrenze definiert, entscheidet das tägliche Umfeld darüber, wie viel davon tatsächlich abgerufen wird. Funktionierende Fütterungssysteme und stabile Umweltbedingungen fördern eine konstante Leistungsentwicklung. Umgekehrt führen auch weniger offensichtliche Belastungen dazu, dass Kühe hinter ihren Möglichkeiten bleiben – selbst wenn sie augenscheinlich gesund sind.

Schwankungen in der Milchleistung gehören zum Alltag. Ideale Bedingungen lassen sich jedoch selten dauerhaft aufrechterhalten. Faktoren wie Hitze – etwa bei Temperaturen über 25 °C – fördern oxidativen Stress und Entzündungen und sind unsichtbare Energiefresser. Die Folge sind Leistungseinbußen. Kühe benötigen daher nicht nur gute Haltungsbedingungen, sondern auch die Fähigkeit, unvermeidbare Belastungen ohne Leistungseinbußen zu bewältigen. Genau hier setzen phytogene Lösungen an.

Phytogene: Verborgene Leistungsreserven aktivieren

Im Praxisalltag wirken zahlreiche kleine Belastungen auf die Tiere ein: die Verwertung strukturreicher Rationen, metabolische Ungleichgewichte oder dauerhafter Stress. Diese Prozesse bleiben oft unbemerkt, binden jedoch Energie und reduzieren die verfügbare Leistung. Anta®Sync, ein phytogener Futterzusatzstoff, adressiert diese Faktoren gezielt. Durch die Reduktion von oxidativem Stress und entzündlichen Prozessen unterstützt er die metabolische Stabilität. Die enthaltenen polyphenolreichen pflanzlichen Komponenten zeichnen sich durch hohe Bioverfügbarkeit aus und ermöglichen einen zuverlässigen Einsatz unter Praxisbedingungen. So wird Energie effizienter genutzt – für Milchleistung, Fruchtbarkeit und Immunabwehr statt für Stresskompensation.

Wie sich Entlastung in Leistung übersetzt

Eine Fütterungsstudie auf einem indonesischen Milchviehbetrieb verdeutlicht diesen Zusammenhang. Unter optimalen Bedingungen erreichen dort Holstein-Friesian-Kühe eine Milchleistung von 20 bis 25 Kilogramm pro Tag. Im Vergleich zu Deutschland, wo 2024 eine Milchkuh durchschnittlich mehr als 30 Liter gab, sind direkte Leistungsunterschiede sichtbar. Dies ergibt sich durch Unterschiede in der Haltung, Ration und Umwelt. In der Praxis kommen dann zusätzliche Herausforderungen zu weiteren Leistungslimitierungen. So führten in diesen Praxisbetrieb die Futterqualität und klimatische Belastungen zu einem Rückgang auf etwa 15 Kilogramm.

In einem zweimonatigen Versuch mit 30 Kühen erhielten zwei Gruppen die gleiche Ration, eine davon zusätzlich Anta®Sync. Das Ergebnis: Die supplementierten Tiere zeigten eine höhere Futteraufnahme und -verwertung und produzierten im Schnitt vier Liter mehr Milch pro Tag. Wirtschaftlich ist dieser Unterschied erheblich. Bei einem Milchpreis von 33 Cent pro Liter ergibt sich ein Mehrerlös von 1,32 Euro je Kuh und Tag. Hochgerechnet auf eine Herde von 500 Tieren entspricht das 660 Euro täglich beziehungsweise 19.800 Euro monatlich – ein relevanter Beitrag zur Betriebseffizienz.

Die Grafik veranschaulicht die Unterschiede in der Milchleistung in einem Fütterungsversuch mit Milchkühen
Dr Eckel Milchleistung Da geht noch was Abb 2

Potenzial freisetzen statt Grenzen verschieben

Die Ergebnisse zeigen: Zusätzliche Leistung entsteht nicht durch künstliche Steigerung, sondern durch Unterstützung im Tier. Indem Belastungen reduziert, Energie gespart und Stoffwechselprozesse stabilisiert werden, können Kühe ihr genetisches Potenzial besser ausschöpfen. Damit wird ein zentraler Zusammenhang deutlich: Die Genetik bestimmt die Leistungsgrenze, doch erst das Zusammenspiel mit einer angepassten Ernährung entscheidet darüber, wie nah ein Tier dieser Grenze kommt. Phytogene Lösungen leisten hier einen wichtigen Beitrag, indem sie die Effizienz im System verbessern und verborgene Potenziale zugänglich machen.

Am Ende steht eine ebenso einfache wie weitreichende Erkenntnis: Vieles von dem, was Milchviehhalter anstreben – mehr Milch, bessere Effizienz und gesündere Tiere –, ist bereits in ihren Herden angelegt. Entscheidend ist, die Bedingungen so zu gestalten, dass diese Potenziale auch genutzt werden können. Nutzen Sie das Potenzial, das bereits in Ihrer Herde steckt – mit einem Fütterungskonzept, das Leistung von innen heraus unterstützt.

Ihr Ansprechpartner

junger Mann, Glatze & 3 Tage-Bart, weißes Dr. Eckel Hemd als Porträt

Temitope A. Aloba

Technical Sales Manager

 

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