Hitzestress: Knock-out für gute Leistung

Hitzestress setzt gerade hochleistenden Milchkühen zu. Warum? Weil hochleistende Tiere eine besonders hohe Stoffwechselrate haben. Denn für fünf Liter produzierte Milch werden etwa 100 Watt Energie umgesetzt. Dabei entsteht Wärme, die bei hohen Außentemperaturen nicht an die Umgebung abgegeben werden kann: Die Tiere überhitzen. Und das schon ab Temperaturen über 20°C.

Hitzestress wirkt sich gleich mehrfach negativ auf die Leistung aus. Zum einen senkt Hitzestress den Appetit und dadurch auch die Futteraufnahme. Und das um mehr als 35 Prozent. Dadurch steigt das Risiko für eine negative Energiebilanz. Die logische Folge der niedrigeren Energieversorgung durch die reduzierte Futteraufnahme ist eine sinkende Milchleistung. Zudem sorgen höhere Adrenalinspiegel für einen verschlechterten Blutfluss zum Euter. Dadurch kann Oxytocin nicht mehr ins Euter gelangen, was zu schlechterer Melkbarkeit und weiterer Reduzierung der Milchleistung führt. Die Milchleistung sinkt so unter Hitzestress um 3 bis 4 Liter je Kuh und Tag.

Ebenso besteht bei hitzegestressten Tieren ein erhöhtes Risiko für subakute Pansenazidose. Denn Hitzestress sorgt für geringere Wiederkauaktivität. Daher sinkt der Pansen-pH-Wert bei hitzegestressten Kühen um bis zu 0,6 pH-Punkte. Auch die Fruchtbarkeit hitzegestresster Tiere leidet, da die verstärkte Cortisolsausschüttung und die schlechte Energieversorgung der Tiere zu niedrigen Hormonspiegeln führen. Das zeigt sich in schlechterer Eizellqualität und verminderter Brunstsymptomatik. Temperaturen von 27°C etwa verringern die Aufnahmerate um 15 Prozent. Auch die Energieeffizienz ist bei hitzegestressten Tieren deutlich reduziert – um 30 bis 50 Prozent. Zusätzlich ist das Immunsystem beeinträchtigt. So steigt das Risiko für Folgeerkrankungen, hohe Zellzahlen und Entzündungen. Untersuchungen zeigen, dass die Entzündungsparameter bei hitzegestressten Tieren um bis zu 70 Prozent ansteigen – mit ernsthaften Folgen für den Energiehaushalt der Tiere.

Zusammengenommen entstehen durch reduzierte Milchleistung, Energieeffizienz und Fruchtbarkeit bereits in einem durchschnittlichen mitteleuropäischen Sommer Kosten von 50 bis 100 Euro pro Kuh. Ein absoluter Knock-out für eine effiziente Produktion.

Hitzestress erfolgreich reduzieren: So geht‘s

Die gute Nachricht: Hitzestress kann man durch einfache Maßnahmen abmildern und die Leistung so wieder ins Lot bringen. Im Stall sorgen Ventilatoren, Sprinkleranlagen und eine gute Belüftung für Abkühlung. Eine gute Grundfutterqualität garantiert eine stabilisierte Futteraufnahme und weniger Hitzeproduktion während der Verdauung. Auch die Fütterung zu kühleren Tageszeiten senkt das Risiko für reduzierte Futteraufnahme im Sommer. Um den Pansen-pH-Wert zu stabilisieren, bieten Lebendhefen und Pansenpuffer gute Möglichkeiten. Doch es gibt auch eine Lösung, die speziell auf den Leistungserhalt bei Hitzestress ausgelegt ist: Anta®Ox FlavoSyn. Denn Anta®Ox reduziert chronische Entzündungen besonders während Hitzestress und spart so wertvolle Energie. Das Resultat: Bessere Energieversorgung, optimale Milchleistung und Kühe, denen es trotz Hitze gut geht (Abb1 und 2).

Abb. 1 und 2: Anta®Ox verbessert Milchleistung und Milchinhaltsstoffe trotz Hitzestress

Ist die Milchleistung erst einmal im Keller, kann es sehr lange dauern, um das alte Niveau wieder zu erreichen. Deshalb gilt: Vorsorge ist besser als Behandlung. Daher jetzt frühzeitig gegensteuern und auf Anta®Ox setzen: für einen stressfreien, erfolgreichen Sommer. Wir beraten Sie gern zum optimalen Einsatz für Sie und Ihre Kunden.

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