Hitzestress: Ein zunehmendes Problem mit gravierenden Folgen

Längere Sommer und immer mehr Tage mit Rekordtemperaturen – der Trend ist eindeutig. Dabei haben gerade hochleistende Milchkühe das Nachsehen! Warum? Weil hochleistende Kühe eine besonders hohe Stoffwechselrate haben. Für die Produktion von 5 Litern Milch setzen Kühe etwa 100 Watt Energie um. Dabei entsteht Wärme, die bei hohen Außentemperaturen nicht durch Atmung oder Schwitzen an die Umgebung abgegeben werden kann – die Tiere überhitzen. Und das schon ab Temperaturen über 20°C.

Ein Problem, dem sich moderne Milchkuhbetrieben stellen müssen. Untersuchungen zeigen, dass die Entzündungsparameter bei hitzegestressten Tieren um bis zu 70 Prozent ansteigen. Das hat fatale Folgen für Energiehaushalt und Leistung der Kühe. So verbrauchen Kühe für zwölf Stunden aktivierter Immunantwort rund 1 Kilogramm mehr Glukose. Das entspricht der Energie von 3,6 Kilogramm Milch. Tatsächlich sinkt bei hohen Temperaturen die Milchleistung um 3 bis 4 Liter je Kuh und Tag. Ein absolutes No-Go für eine effiziente Produktion. Bereits heute belaufen sich die Mehrkosten, die in einem durchschnittlichen Sommer durch Hitzestress entstehen, auf etwa 50 bis 100 Euro pro Kuh. Diese Kosten werden durch die Folgen des Klimawandels voraussichtlich weiter steigen. Daher sind effiziente Strategien zur Reduktion von Hitzestress bereits jetzt ein absolutes Muss.

Anta®Ox FlavoSyn: Weniger Entzündung, bessere Leistung

Durch die Kombination effektiver Flavonoidquellen reduziert Anta®Ox FlavoSyn Entzündungsprozesse besonders effektiv und führt trotz Hitze zu stabiler Milchleistung. Dies wurde in Versuchen eindrücklich belegt. In einem Versuch in Kuwait mit ansteigendem Hitzestress (temperature humidity index THI 66 – 88) reduzierte Anta®Ox FlavoSyn den Anteil an Kühen mit erhöhten Entzündungsmarkern von 45 auf nur 5 Prozent. Dafür stieg der Anteil der Kühe mit niedrigen Entzündungswerten in der Herde von 55 auf 95 Prozent (Abb 1). Und das obwohl am Ende des Versuches Außentemperaturen von bis zu 47°C gemessen wurden.

Abb. 1: Anta®Ox reduziert Entzündungsmarker trotz ansteigendem Hitzestress

Dieser effektive Entzündungsschutz spart wertvolle Energie und hilft die Milchleistung von hitzegestressten Kühen zu verbessern. In einer Langzeituntersuchung auf einem deutschen Milchviehbetrieb, während der die Temperaturen in den Sommermonaten auf bis zu 40°C stiegen, lag die Milchleistung dank der Fütterung mit Anta®Ox FlavoSyn durchschnittlich um 1 Kilogramm pro Kuh und Tag höher als im Kontrollzeitraum ein Jahr zuvor (Abb 2). Und das sogar bei leicht verbesserten Milchinhaltsstoffen (Milchfett +0.06%; Milchprotein +0.01%).

 

Abb. 2: Anta®Ox verbessert Milchleistung trotz Hitzestress

Das zeigt: Anta®Ox FlavoSyn verbessert den Entzündungsstatus von hitzegestressten Milchkühen erheblich und erhöht ihre Milchleistung – selbst bei unterschiedlich stark ausgeprägtem Hitzestress. Damit ist Anta®Ox FlavoSyn die richtige Wahl, um steigenden Temperaturen wirksam entgegenzutreten. Für stressfreie, erfolgreiche Sommer, auch auf Milchviehbetrieben.

 

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