Bauen Sie auf unsere wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente
Mit unseren Anta®Plus Produkten legen Sie den Grundstein für gesunde Körperfunktionen im Tier. Zum Beispiel mit unseren hoch verfügbaren Magnesiumquellen.
Magnesium in der Tierernährung
Die Anforderungen an die Leistungen der landwirtschaftlichen Nutztiere sind heutzutage sehr hoch. Dabei bedeutet eine intensive Tierhaltung immer auch Streß für die Tiere. Dieser äußert sich in Rangordnungskämpfen, Kannibalismus, Transportverlusten, plötzlichem Herztod und auch in Fleischqualitätsmängeln.
Neben den entsprechenden Managementfaktoren zur Stressminimierung spielt auch die Versorgung mit Mengen- und Spurenelementen, insbesondere Magnesium eine Rolle in der Vermeidung von Tierverlusten durch Stress.
Aufgaben von Magnesium im tierischen Organismus
Magnesium ist neben Kalium der wichtigste mineralische Bestandteil der Zelle. Magnesium übt als Skelettbestandteil, im neuromuskulären System und für die Eiweißsynthese wichtige Funktionen im Tier aus. Als Enzymaktivator setzt Magnesium verschiedene Enzymreaktionen in Gange, die an der Aufrechterhaltung der neuromuskulären Erregbarkeit und des Ionentransports beteiligt sind. Etwa 0,05% der Körpermasse bestehen aus Magnesium.
Aus der Humanmedizin ist bekannt, dass Magnesium im Myokardstoffwechsel eine wichtige Rolle spielt. Es gibt Zusammenhänge zwischen Magnesiummangel und dem Auftreten von Herznekrosen, Kardiomyopathien sowie Herzinfarkten.
Erkenntnisse zu der physiologischen Rolle des Magnesiums im Intermediärstoffwechsel von Schweinen haben gezeigt, dass das Magnesium-Ion insbesondere in Verbindung mit dem Natrium-Ion die Reizbarkeit der Nervenzellen dämpfen kann. Das Interesse an Magnesium zur Behandlung von stressbedingten Ausfällen ist daher groß.
Die Magnesiumresorption findet beim Monogaster vorwiegend im Dünndarm, beim Wiederkäuer im Pansen statt. Eine ausreichende Versorgung hängt nicht nur von dem analytischen Gehalt im Futter, sondern auch von der Verwertbarkeit im Organismus ab. Bei bedarfsdeckender Dosierung liegt die Verwertung von mit der Nahrung zugeführtem Magnesium zwischen 10 und 20 %. Diese wird von zahlreichen Faktoren, wie Tieralter und Bindungsform des Magnesiums beeinflusst. Organische Bindungsformen sind besser verfügbar als anorganische.
Die in der Praxis am häufigsten benutzte Magnesiumquelle ist das anorganische Magnesiumoxid, welches aber je nach Herkunft sehr unterschiedliche Verfügbarkeiten aufweisen kann. In verschiedenen Veröffentlichungen schwankte die relative Verfügbarkeit von Magnesiumoxid zwischen 25 und 117 % mit einem Durchschnittswert von 75 %. Diese Variabilität zeigt deutlich, dass man nicht von fixen Werten der Bioverfügbarkeit bei Magnesiumoxid ausgehen kann.
Andere Magnesiumverbindungen, beispielsweise organische Salze wie Magnesiumfumarat, Magnesiumpropionat und Magnesiumcitrat, sind besser für das Tier verfügbar. Magnesium in Form von Magnesiumfumarat zeigte in Versuchen eine deutlich bessere scheinbare Absorbierbarkeit als z.B. Magnesiumoxid (Abb. 1).
Abb. 1: Scheinbare Absorbierbarkeit der Mengenelemente bei Einsatz verschiedener Magnesiumquellen
Antagonistische Wechselwirkungen mit anderen Mengenelementen konnten nicht beobachtet werden. Auch die Mineralstoffretention war bei einer Zulage von Magnesium in Form des Magnesiumfumarats besser als in der Oxidform (Abb. 2).
Abb. 2: Mineralstoffretention nach Zulage verschiedener Magnesiumquellen
Einen Hinweis auf die positive Auswirkung der Magnesiumzulage auf Herz-Kreislaufstörungen gibt eine Untersuchung der Magnesiumgehalte im Herzmuskel. Bei Einsatz von Magnesiumfumarat wurden im Herzmuskel von Schweinen höherer Gehalte gemessen als bei dem Einsatz von Magnesiumoxid.
Die Versorgung mit gut verfügbarem Magnesium in Form von Magnesiumfumarat oder Magnesiumpropionat hat insbesondere auch in Streßsituationen, wie beim Umstallen, eine positive Wirkung auf die Leistung (Abb. 3).
Dies hängt unter anderem auch mit der Reduzierung von Rangkämpfen zusammen, wie in Versuchen beobachtet wurde (Tab. 1).
Tab. 1: Auftreten von Rangkämpfen beim Umstallen von Ferkeln |
auftretende Kämpfe |
MgO |
AntaPlus MgF 100 |
AntaPlus MgP |
Am 1. Tag |
57 |
27 |
17 |
Am 2. Tag |
25 |
9 |
5 |
Am 3. Tag |
4 |
3 |
5 |
Tiere mit deutlichen
Verletzungen nach
dem Umstallen |
31 |
15 |
7 |
|
Suppl. Magensium SA1 |
AntaPlus MgF 100 |
Aussehen |
weißes bis
gelbliches Pulver |
weißes bis
gelbliches Pulver |
E-Nummer |
– |
– |
CAS-Nr. |
142-72-3 |
7704-71-4 |
EINECS |
205-554-9 |
231-724-7 |
Löslichkeit in H2O
(kg/m3) |
568 bei 0°C
656 bei 25°C
656 bei 25 °C |
100 bei 25°C |
Dichte (kg/m3>/sup>) |
570-680 |
760 |
Geruch |
sauer |
schwach sauer |
Magnesium-
gehalt |
16,0 |
11,0 |
Calciumgehalt |
– |
– |
Natriumgehalt |
– |
– |
pH (1 %) |
8 – 10 |
4 – 8 |
Flammpunkt |
> 250°C |
> 250°C |
Energiegehalt
kcal/MJ ME |
1900/7,9 |
1700/7,1 |
Dosierung
• Rind
• Schwein
• Geflügel
• Pferde |
100 – 150 g /Tier und Tag
0,3 – 0,5 %
|
0,3 – 0,5 %
100 – 200 g/Tag |
FM-Recht |
Mineralisches
Einzelfuttermittel |
Mineralisches
Einzelfuttermittel |
MwSt. [%] |
19 |
19 |
Einzelsack- bzw.
Palettengröße
Big Bag |
25 kg
750 kg |
20 kg
1000 kg |
Gefahrgut
Gesundheit
Physikalisch/
chemisch
Umwelt |
–
–
–
– |
–
–
–
– |
Fazit
Magnesiumfumarat (Anta®Plus MgF 100), Magnesiumpropionat (Anta®Plus MgP) und Magnesiumacetat (Magac) sind aufgrund des organisch gebundenen Magnesiums für das Tier hochverfügbar und damit auch sehr schnell wirksam. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das im Vergleich zu Magnesiumoxid deutlich niedrigere Säurebindungsvermögen dieser Verbindungen. Daneben sind diese Magnesiumquellen auch ein wichtiger Bestandteil von Diät- und Elektrolytmischungen, da in fast allen Fällen eine dämpfende, leicht sedierende Wirkung auf das erkrankte oder rekonvaleszente Tier wünschenswert ist (Singer, 1996). Magnesium spielt außerdem eine sehr wichtige Rolle bei der Bekämpfung der Weidetetanie. Die Magnesiumquellen der Dr. Eckel GmbH sind also für die Wiederkäuerfütterung, die erfolgreiche Schweine- und Geflügelfütterung, sowie für den Einsatz in der optimierten Pferde- und Heimtierfütterung ein wertvoller Bestandteil.
Spurenelemente in der Tierernährung
Neben den Mengenelementen (Magnesium, Calcium, Phosphor) spielen die Spurenelemente, die in einer deutlich niedrigeren Konzentration verabreicht werden, eine wichtige Rolle in der Tierernährung. Vor dem Hintergrund der futtermittelrechtlich vorgeschriebenen Höchstgehalte bei diesen Elementen, ist die biologische Verfügbarkeit von beispielsweise Kupfer oder Zink von höchster Bedeutung für die bedarfsgerechte Versorgung der Tiere. Mineralsalze organischer Säuren bieten hier eine sinnvolle und wirtschaftliche Alternative.
Zum Beispiel die organischen Verbindungen Zinkacetat (Zinac). Sie zeichnen sich nicht nur durch einen hohen Zinkgehalt aus, sondern garantieren auch eine hohe Verfügbarkeit. Zink ist ein essentielles Spurenelement für Wachstum und Stoffwechselregulation.
Alkosel®R397 ist eine mit Selen angereicherte Hefe und bietet für die Tierernährung eine hochwertige Selenquelle. Sie basiert auf dem spezifischen Stamm von Saccharomyces cerevisiae NCYC R397. Alkosel®R397 enthält einen hohen Anteil an Selenomethionin, das sich durch seine hohe biologische Verfügbarkeit auszeichnet.
Fordern Sie unter der Rubrik "Service & Support" unverbindlich unsere Produkt- und Anwendungsbeschreibung an. Sie können uns auch eine e-mail schreiben. Unter datenblaetter at dr-eckel.de können Sie unverbindlich unsere Datenblätter anfordern. Oder Sie rufen uns einfach an. Wir beraten Sie gerne.