Futtermittelhygiene ist ein maßgeblicher Bestandteil für die Sicherung der Hygiene im Tierbestand und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Lebensmittelsicherheit.
Im Rahmen der diesjährigen BOKU Tagung zum Thema "Tierernährung im Spannungsfeld zwischen Lebensmittelproduktion, Energieerzeugung und Umweltschutz" am 04.12.2008 in Wien wurden deshalb aktuelle Ergebnisse über die Wirkung von organischen Säuren auf pathogene Keime vorgestellt
Neues zur Wirkung von Säuren auf Salmonellen
Hinsichtlich einer möglichen Belastung mit Salmonellen kann durch Zugabe von organischen Säuren (wie Ameisen-, Milch-, Propionsäure u.a.) und Säuremischungen nicht nur eine sichere Dekontamination der Futtermittel erreicht, sondern gleichzeitig eine Rekontamination bei anschließender Lagerung, Transport und Einsatz im Tierbestand verhindert werden.
Im dargestellten Versuch wurde die wachstumshemmende Wirkung eines kommerziellen Gemisches aus Ameisen- und Milchsäure (Anta®Cid FL) in verschiedenen Dosierungen und mit verschiedenen Trägerstoffen in Schweinefutter untersucht. Dabei wurde eine Rekontamination des Futters mit Salmonellen simuliert
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